Mangold. Ein sehr altes Gemüse, das jahrzehntelang aus unseren Speiseplänen verschwunden war, jetzt aber bei der modernen Ernährung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Als „Spargel des armen Mannes“ verspottet wird es jetzt immer öfter aufgetischt. Im Frühjahr versorgt uns die Pflanze durch ihre frisch treibenden Blätter mit erstem Grüngemüse.

Viele Sorten & Farben

Mangold gehört zur Familie der Gänsefußgewächse, wie auch der Spinat und die Rote Rüben. Es gibt ihn in unterschiedlichen Variationen und er ist aus heimischem Anbau von Juni bis November erhältlich. Mangold gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Die Blätter können von gelb über hell- und dunkelgrün bis purpurviolett variieren. Die Stängel können von weiß bis leuchtend rot sein. Man unterscheidet den Blatt- und Stielmangold. Die verdickten Blattstiele des Stielmangold können wie Spargel verwendet werden.

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Viele verschiedene Sorten & Farben bietet der Mangold

Viele verschiedene Sorten & Farben bietet der Mangold

 

Beim Stielmangold werden Blätter und Stiele voneinander getrennt, da die Stiele je nach Dicke ca. doppelt so lange zum Garen benötigen. Dazu werden die Stiele keilförmig von den Blättern getrennt.

Wie auch vom Spinat bekannt ist, speichert Mangold Nitrat, das in Nitrit und dann in Nitrosamine umgewandelt wird – aber nur, wenn er mehrmals aufgewärmt oder lang warmgehalten wird. Daher sollte man Mangold möglichst bald nach der Zubereitung essen – fügt man Vitamin C hinzu ( z.B. Zitronensaft), kann die Bildung von Nitrosaminen gehemmt/vermindert werden.

 


 

VITAMINE-BOOSTER MANGOLD:

  • Beta-Carotin ( Je dunkler die Blätter, desto mehr Beta-Carotin ist enthalten)
  • Vitamin C
  • Vitamin B
  • Ballaststoffe
  • Vitamin K: ist besonders wichtig für die Blutgerinnung. Außerdem ist Vitamin K dazu in der Lage, Osteocalcin zu aktivieren, welches eine wichtige Rolle bei der Knochenmineralisation spielt. Es ermöglicht die Bindung von Hydroxylapatit und liefert so einen entscheidenden Beitrag zum Knochenaufbau. Die notwendige Knochendichte wird erreicht und Knochenbrüche können vermieden werden.

WIE MANGOLD WIRKT:

  • schützt die Schleimhäute
  • gut für Darmschleimhaut und Darmflora
  • kräftigt das Immunsystem
  • festigt Knochen und Zähne
  • schützt vor freien Radikalen

 


VORSICHT GEBOTEN:

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Zu viel Mangold kann gefährlich werden...

Zu viel Mangold kann gefährlich werden…

 

Die in Mangold enthaltene Oxalsäure kann bei überhöhter Zufuhr zur Bildung von Nierensteinen führen und manchmal auch Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Deshalb sollten Sie Mangold nur in Maßen und nie roh verzehren, denn beim Kochen wird der Oxalsäuregehalt abgebaut.

Werden normale Mengen an Mangold gegessen, ist dies jedoch überhaupt nicht gefährlich.

 


 

REZEPT

Für den Verzehr eignen sich Blätter sowie die Stiele. Die Blätter werden ähnlich wie Spinat zubereitet und verwendet. Vor der Verarbeitung Mangold gründlich unter fließendem Wasser waschen und von Erdresten befreien. Gedünstet eignet er sich als Beilage zu Fleisch- und Fischspeisen. In Gemüsegerichten wie z.B. Strudel, gefüllten Palatschinken, aber auch in Aufläufen, Eintöpfen oder Suppen kann er beigemengt oder mitgekocht werden. Die Stiele können wie Spargel verwendet werden.

Mangold sollte rasch verarbeitet werden. In ein feuchtes Tuch gewickelt ist er im Kühlschrank ca. drei Tage haltbar. Er eignet sich gut zum Einfrieren. Vorher kurz  in heißem Wasser blanchieren und portionsweise in Säckchen in die Tiefkühltruhe geben.

 

Mangold-Salat mit Wassermelonen-Radieschen

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Wie gesund ist das denn? Mangold mit Radieschen, Bohnen & Walnüssen

Wie gesund ist das denn? Mangold mit Radieschen, Bohnen & Walnüssen

Zutaten für 4 Personen:

800 Gramm
Saft einer Zitrone
2 EL Olivenöl
Kresse
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Schuss Maggi
3 Wassermelonen-Radieschen
Rote Bohnen
Handvoll Walnüsse

Zubereitung:

Mangold putzen, waschen und weich kochen. Die dicken Stiele einige Minuten vor den grünen Teilen ins Wasser legen. Dann noch 1 bis 2 Minuten weiterkochen.

In einer Schüssel die Marinade herrichten: Den Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer, die zerdrückten Knoblauchzehen und den Schuss Maggi mischen, den Mangold dazugeben und abwarten bis er nur noch leicht warm ist. Wassermelonen-Radieschen (=chinesische Sorte und in ausgewählten Geschäften erhältlich) in Scheiben schneiden, Bohnen und Radieschen zum Salat geben und untermischen. Walnüsse darüberstreuen, fertig. Gesund, knackig, lecker!

 

Bildquelle: © Alen-D, Joachim Opelka, myviewpoint

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2018-09-28T09:13:28+00:00 20, August 2016|Blog, ESSTISCH, GESUNDES ECK|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Sarah 8. Februar 2019 um 10:19 Uhr- Antworten

    Danke für diesen sehr interessanten Beitrag! Der Mangold wuchert ziemlich in meinem Garten, aber recht oft kommt er bei mir nicht zum Einsatz, obwohl er so viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Vitamin K supplementiere ich zur Zeit mit den Kapseln von https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-k2-kaufen.
    Liebe Grüße,
    Sarah

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